Rorate-Gottesdienst

Geschichte

Die Roratemesse war bis zur liturgischen Erneuerung nach dem 2. Vatikanischen Konzil eine Votivmesse zu Ehren Mariens, die ursprünglich nur an den Samstagen der Adventszeit, mancherorts aber auch täglich, gefeiert wurde. Wegen des dabei vorgetragenen Evangeliums von der Verkündigung des Herrn durch den Engel Gabriel bezeichnete man sie auch als Engelämter. Ihre liturgische Farbe war weiss. Wegen der Sitte, die Kirche dazu allein durch Kerzen zu erleuchten, erhielt der Brauch in Franken den Namen "Lichtleskerch".

Heutiger Brauch

Durch die liturgische Erneuerung wurde der Akzent im Advent stärker auf die Erwartung des Herrn gelegt, und die einzelnen Tage erhielten je ein komplettes Messformular mit eigenen Schriftlesungen.
Damit rückt zugleich der Ursprung der Namensgebung wieder stärker in den Blick. Der Rorateruf "Rorate caeli desuper" artikuliert die sehnsüchtige Erwartung des Volkes Gottes, das die zweite Ankunft des Herrn in Herrlichkeit erwartet, und bezeichnet insofern gleichsam die Grundgestalt der Adventszeit als eine Zeit der Vorbereitung auf das Kommen des Herrn.

Rorategottesdienst in unserer Pfarrei

Am ersten Samstag im Advent wird der Rorategottesdienst durch das Liturgieteam der Frauengemeinschaft Weggis gestaltet. Der Gottesdienst findet jeweils am Morgen um 07.00 Uhr statt. Anschliessend offeriert die Frauengemeinschaft den Besuchern des Gottesdienstes im Pfarreizentrum ein Frühstück.

 

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