Versöhnungsweg

Sakrament der Versöhnung in der 4. Primarklasse

Der Versöhnungsweg
Die Kinder machen sich mit ihren Begleitpersonen auf den Weg. Meistens sind das Vater und/oder Mutter oder eine nahestehende vertraute Person. Nach einer Einstimmung führt der Weg durch verschiedene Bereiche des Lebens (Familie, Schule, Freizeit, Ich, Gott und Kirche). Vom Alltag ausgehend thematisieren und erfahren die Kinder, wo wir Menschen immer wieder versagen, schuldig werden, aber auch, was wir gut machen oder wo wir uns zum Guten verändern können.

Ziel dabei ist es, eine Fehlerkultur bewusst zu machen und Aspekte wie Angst, Versagen, Traurigkeit und Leiden neu zur Sprache zu bringen.

Am Endes des Versöhnungsweges findet ein persönliches Gespräch statt.

Der liebende, umarmende und verzeihende Gott, der immer wieder einen Neuanfang im Leben ermöglicht, soll auf dem Versöhnungsweg erkennbar und im Gemeindegottesdienst als das Sakrament der Freude gefeiert werden.


Das persönliche Gespräch
In der katholischen Kirche hat sich die Auffassung von diesem Sakrament im Verlaufe der Zeit immer wieder grundlegend geändert. So wird heute vor allem der Aspekt der guten Beziehung zwischen den Gesprächspartnern betont. Das Gespräch soll helfen, das eigene Leben in einem geschützten Raum vor Gott zur Sprache zu bringen. Dazu gehören sowohl die Sonnen- wie auch die Schattenseiten. Dieser Anspruch setzt gerade bei Kindern voraus, dass eine Atmosphäre von Vertrauen, Geborgenheit und Vertrautheit vorhanden ist.

Aus diesem Grund ist es uns wichtig, dass Sie als Eltern oder eine ihrem Kind nahestehende Person, Ihre Tochter/Ihren Sohn auf dem Versöhnungsweg begleiten und dass Ihr Sohn/Ihre Tochter für das persönliche Gespräch eine Person aus den von uns zur Verfügung gestellten Personen auswählen kann.

In den Seepfarreien sind dies:

Herr Michael Brauchart
Frau Karin Marti
Frau Monja Urbancek

Dieses Gespräch wird ohne Begleitperson geführt.

Bereits in mehreren Pfarreien werden die Kinder nach diesem Modell auf das Sakrament der Versöhnung vorbereitet.

Karin Marti, Religionspädagogin