Wallfahrten

Wendelinsreliquie in der Wallfahrtskirche Greppen

St. Wendelinskirche in Greppen

Jeweils am Dienstagabend vor Christi Himmelfahrt findet die Wallfahrt der Vitznauer zum heiligen Wendelin nach Greppen statt. Die Fahrt nach Greppen erfolgt mit Privatautos oder mit dem Bus.

 

 

 

 

Kapelle "Maria zum Schnee" auf Rigi-Klösterli

Am 1. Mittwoch im Juli findet vormittags die Wallfahrt zur Kapelle "Maria zum Schnee" auf Rigi-Klösterli statt. Mit der Rigibahn oder zu Fuss geht's zur Kapelle, wo um 10.30 Uhr ein Gottesdienst gefeiert wird.

Geschichte

Um den Sennen auf den Alpen den Gottesdienst zu ermöglichen, wurde in einer Talmulde der Rigi (1315 m ü.M.) die Kapelle mit dem Gnadenbild "Maria zum Schnee" gebaut. Ursprünglich übernahmen die Kapuziner die Gottesdienste von Arth aus, später wurde für sie neben der Kapelle ein Wohnhaus gebaut: "Rigi-Klösterli". Schon früh setzten auch Wallfahrten zu diesem Gnadenbild ein.

Der Kapuziner Fromund Balmer betreut die Wallfahrten und feiert die Gottesdienste mit den Älplern und den Pilgern.

 

 

Kapelle "Maria zum Ridli" in Beckenried

Kapelle "Maria zum Ridli" in Beckenried

Jeweils am Donnerstag vor dem Bettag findet die Wallfahrt zur Kapelle "Maria zum Ridli" in Beckenried statt. Das Kursschiff der SGV (Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees) bringt die Gläubigen nach Beckenried, wo nach dem Fussmarsch zur Kapelle ein Gottesdienst gefeiert wird.

Geschichtliches zur Ridli-Wallfahrt

Aus der Schrift von Josef Zimmermann, Kapitän, "Vitznau am Fusse der Rigi" von 1903

... An eine für Vitznau aussergewöhnliche Begebenheit erinnert der 21. Mai 1674. Nach lange anhaltendem Regenwetter lösten sich an der Rigi und am Vitznauerstock Rübenen in den Hinterbergbach. Gleich einem Schuttstrome wälzten sich die Elemente ins Tal, dem Dorf zu und drohten, dasselbe zu bedecken. Eine Votivtafel von dazumal mit dem Bildnisse Vitznau's, welches noch im Pfarrhofe aufbewahrt wird (?) und vom Alter fast ganz unkenntlich geworden ist, mahnt an das schreckliche Ereignis.

Gemäss mündlichen Überlieferungen (vor Jahren vor allem von Mutter Christen vom Mätzli erzählt) seien damals die Buochser mit einer Muttergottes-Statue auf dem See Richtung Vitznau gefahren, um Fürbitte einzulegen. Aus Dankbarkeit seien dann die Vitznauer jährlich nach Buochs und später in die Muttergottes-Kapelle ins Ridli gewallfahrtet. (Eine Ridli-Kapelle wird erstmals 1605 erwähnt, vielleicht stammte die Statue der Buochser damals aus dieser Kapelle). 

Früher wurde die Wallfahrt nach Buochs immer am Pfinstgmontag durchgeführt. Später jeweils im September, das heisst, in den Tagen ums Fest Maria Geburt. 

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